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Kalium-Chemie

Nachweis

Kalium lässt sich als intensiv violett gefärbte Flamme nachweisen. Es verbrennt an der Luft zu Kaliumhyperoxid KO2. Im Spektroskop sehen wir die charakteristischen Linien bei 768,2 nm als rote Linie und bei 404,4 nm als violette Linie. Solche spektroskopischen Linien reichen allerdings noch nicht als Beweis, sondern lediglich als Hinweis. Qualitativ lässt sich Kalium recht einfach mittels Perchlorsäure nachweisen. Man gibt die Säure und das Kalium in kaltes Wasser, w…

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Darstellung

Die Gewinnung von metallischem Kalium kann nach mehreren Verfahren erfolgen. Genutzt wurden elektrolytische Verfahren wie das Degussa-Verfahren oder ein thermisches Verfahren der I.G. Farben, Werk Griesheim. Das meiste Kalium wird jedoch mit dem in den 1950er-Jahren von Mine Safety Appliances eingeführten MSA-Verfahren hergestellt, bei dem bei 870 °C unter Schutzgasatmosphäre mit metallischem Natrium eine Reduktion von Kaliumchlorid …

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Eigenschaften

Analog zu den anderen Alkalimetallen reagiert Kalium mit vielen anderen Elementen und Verbindungen oft sehr heftig, insbesondere mit Nichtmetallen, und kommt in der natürlichen Umwelt nur chemisch gebunden vor. Kalium hat eine stärkere Reaktivität als Natrium und reagiert heftig mit Wasser unter Bildung von Kaliumhydroxid und Freisetzung von Wasserstoff. Hochgeschwindigkeitsaufnahmen der Reaktion …

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Verbindungen

In seinen Verbindungen kommt Kalium nur als einwertiges Kation mit dem Oxidationszustand 1 vor. Oxide Kaliumoxid ist ein sehr reaktiver weißer Feststoff und hat eine Antifluorit-Kristallstruktur im kubischen Kristallsystem in der Raumgruppe Fm3m (Raumgruppen-Nr. 225). Dort sind die Positionen der Anionen und Kationen relativ zu ihren Positionen in Fluorit umgekehrt, wobei Kaliumionen an 4 Oxidionen und O…

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